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Posts mit dem Label "Historische Betrachtung" werden angezeigt.

Tower of London - Schlaglicht auf einen unheimlich schönen Ort

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In der 52. Ausgabe des 'Baker Street Chronicle' habe ich mich erneut mit dem Tower befasst. Diesmal mehr mit dessen Geschichte - aus architektonischer und politischer Sicht.  Zurzeit ausverkauft - vielleicht bald wieder erhältlich:  BSC 52 . Tower of London Schlaglicht auf einen unheimlich schönen Ort Gloster: Mein gnäd’ger Fürst, beliebt es Euch zu gehen?      Ich und mein guter Vetter Buckingham, Wir woll’n zu Eurer Mutter und sie bitten, Daß sie im Turm Euch trifft und Euch bewillkommt. York: Wie? Denkt Ihr in den Turm zu gehn, Mylord? Prinz: Mylord Protektor will es so durchaus. York: Ich schlafe sicher nicht mit Ruh‘ im Turm. Gloster: Warum? Was könnt Ihr fürchten? York: Ei, meines Oheims Clarence zorn’gen Geist; Großmutter sagt, er wurde da ermordet. Prinz: Ich fürchte keinen toten Oheim. Gloster: Auch keine, hoff‘ ich, die am Leben sind. Prinz: Sind sie’s, so hab‘ ich nichts zu fürchten, hoff‘ ich. Doch kommt, Mylord, und mit beklommnem...

HOLMES sagt: Krieg und Frieden (V)

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Im europäischen Osten tobt gegenwärtig ein Krieg. Ängste keimen auf, die in der westlichen Welt längst vergessen zu sein schienen. Abgesehen von der recht eindeutig zu beantwortenden Schuldfrage, stellen sich doch die meisten viel grundsätzlichere Fragen: Wie kommt es zu Kriegen und weshalb haben manche Staatsführer immer noch nicht begriffen, dass Krieg zu führen etwas mit Versagen zu tun hat?  Diesen und ähnlichen Fragen widme ich mich im neusten Teil meiner „Viktorianischen Kolumne“, die man im Konvolut mit vielen anderen geistreichen Texten im aktuellen „Baker Street Chronicle“ auch als Printversion bestellen kann:  BSC III 2022 Holmes sagt: Krieg und Frieden  Im viel zu heißen, zähflüssigen Frühsommer des Jahres 1882 versetzte mich eine Charaktereigenschaft meines Wohngenossen zunehmend in Rage. Beinahe jeden Morgen trug sich ein Spiel zu, dass man mit Fug und Recht auch als „Küchentischkrieg“ hätte bezeichnen können. Dieser Kampf, der zwischen Holmes und mir ausge...

Der Schlafmohn-lilarote Faden - Rauschmittel im 19. Jahrhundert

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Vor mehr als 120 Jahren konsumierten weite Teile der Bevölkerung Rauschmittel in einem weitaus umfangreicheren Maße als heute. Kokain und viele Opiate waren zumeist frei erhältlich und genossen eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz als dies heute der Fall ist. Auch Alkohol war in Europa und auf den britischen Inseln "everybody's darling". Im "Baker Street Chronicle" erschien zuletzt mein Aufsatz über die Rauschdrogen der Vergangenheit, die ebenso als Schablonen der Süchte der Gegenwart dienen könnten. Die reich bebilderte und graphisch aufgewertete Version dieses Artikels kann man hier - nebst weiteren Ausgaben - bestellen:  TBSC Nr. 40 . Der Schlafmohn-lilarote Faden Stimulanzien, Hypnotika und Rauschmittel in viktorianischer Zeit Sherlock Holmes beherrschte vieles – die Stille seines eigenen Geistes zu ertragen bereitete dem Muster- Viktorianer allerdings größere Probleme als jedes noch so abstruse Rätsel. Somit scheint es nicht weiter verwunderlich...